Teilnehmer des Projekts

Tierarztpraxen

Tierärzte, die an der Studie teilnehmen, wählen gemeinsam mit einer Projektmitarbeiterin von ihnen betreute Betriebe aus, die für das Projekt geeignet sind. Der Tierarzt unterzeichnet eine Einverständnis- und Datenschutzerklärung und überliefert den Projektmitarbeitern die bereits genannten Daten. Die Datenübertragung erfolgt durch Schicken von Kopien der entsprechenden Anwendungs- und Abgabebelege per Post oder als elektronischer Export aus der bereits vorhandenen Praxisverwaltungssoftware.

Betriebe

Teilnehmende landwirtschaftliche Betriebe werden telefonisch von einer Mitarbeiterin über das Projekt informiert. Dabei werden Daten zum Betriebsmanagement des jeweiligen Betriebes erhoben und individuell besprochen, wie die Datenerfassung ablaufen wird. Der Landwirt unterzeichnet eine Einwilligungs- und Datenschutzerklärung und füllt einen Fragebogen aus. Anschließend erfolgt die Datenübermittlung auf die zuvor besprochene Weise. Im Anschluss an die Datenerhebung erhält der Teilnehmer eine individuell gestaltete Auswertung. In dieser ist der eigene Verbrauch/Einsatz von Antibiotika erläutert und vergleichend mit den Ergebnissen aus dem Landkreis und aus ganz Deutschland dargestellt.

Regionen

Regionen DeutschlandsDeutschland wurde anhand der landwirtschaftlichen Strukturdaten in vier Regionen eingeteilt (Mitte, Nordwest, Süd und Ost). Außerdem wurden für jede Region Landkreise identifiziert, die hinsichtlich ihrer Strukturmerkmale (Betriebs- und Tierdichte für die einzelnen Tierarten) typisch für die jeweilige Region sind. Aufgrund der unterschiedlichen Größe der Landkreise und der unterschiedlichen Tierzahlen sowie Betriebsgrößen wurden in den Regionen Mitteldeutschland und Nordwest je zwei Landkreise, in der Region Ost ein Landkreis und in der Region Süd drei Landkreise für die Studie ausgewählt.

Um geeignete Teilnehmer zu rekrutieren, werden die Strukturen der Landkreise vorab einer genauen Analyse unterzogen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Veterinärbehörden, Tierärztekammern und deren Zweigstellen sowie Landwirtschaftskammern und Erzeugergenossenschaften.